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Lineup:
Yuri Storione | piano | Dominik Schürmann | bass | Jorge Rossy | drum

 

Pure Desmond, Tour 2022 „Pure Desmond Plays James Bond Songs“ „Geschüttelt, nicht gerührt“ – Der bekannteste Geheimagent der Welt mit der Nummer 007 ist ebenso ein Inbegriff für Stil und Geschmack wie der Sound des Saxophonisten Paul Desmond, der selbst wie ein „Dry Martini“ klingt.Das Lebensgefühl der mondänen Agentenfilme mit seinen Szenen in glamourösen Casinos passt so perfekt zu der eleganten klassischen Jazz-Musik von pure desmond, dem preisgekrönten Ensemble aus Deutschland, das sich in seinem neuen Album den legendären Songs zur Filmreihe widmet.Vom aktuellen „No Time To Die“ des amerikanischen Shootingstars Billie Eilish bis zur ursprünglichen Musik der 1960er-Jahre reicht die Bandbreite der Kompositionen, die auf dem Album „pure desmond plays James Bond Songs“ in der brillanten Cool Jazz Qualität glänzen. „From Russia With Love“ wird in der Version des Quartetts ein luftiger Samba mit einer Prise subtilen Humors, wie es der Saxophonist des Dave Brubeck Quartet vielleicht selbst interpretiert hätte. „Tomorrow Never Dies“ verwandelt sich zu einer Jazz-Ballade.In der 60-jährigen Geschichte der Filme dieser Reihe spiegelt sich die Entwicklung der populären Musikgeschichte ebenso wieder wie der technische Fortschritt in den Gadgets der Bond-Autos. War die anfängliche Titelmusik zu „James Bond jagt Dr. No“ noch ein instrumentales Big Band Arrangement mit klaren Jazz-Bezügen, so sind Werke wie „Die Another Day“ von Madonna oder „You Know My Name“ von Chris Cornell Klassiker für ihre Zeit und ihr Genre.Die vier Musiker von pure desmond schaffen den Spagat zwischen diesen vielen verschiedenen musikalischen Welten und verbinden sie durch ihre instrumentalen Bearbeitungen im modernen Cool Jazz Sound zu etwas Neuem. Mit ihren Interpretationen nehmen sie den Hörer mit auf eine Fahrt durch die Welt von James Bond – voll fieser Bösewichter, rasanter Verfolgungsjagden, luxuriöser Reisen und romantischer Flirts.Doch was wären die Songs der „motion pictures“ ohne bewegte Bilder? Das neue Album ist auch hier etwas ganz besonderes. Die Künstler haben die schwierigen Zeiten ohne Auftritte des vergangenen Jahres genutzt, um die Musik an stimmungsvollen Originalschauplätzen und live und in Farbe aufzunehmen. Die Qualität der Interaktion und der musikalischen Übereinkunft dabei zeigt erneut die Reife der Band, die bald ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.„Eine edle, kammermusikalische Ästhetik: durchsichtig, überschaubar, linear, kontrolliert emotional und zurückgelehnt bis zur totalen Entspannung“, so beschreibt die Jury zum „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ den raffinierten Klang des Ensembles.„Während die Musiker bestens miteinander harmonieren und korrespondieren, entstehen beim Hören zahlreiche Bilder vor dem inneren Auge“, so konstatieren die Badischen Neuesten Nachrichten nach einem Konzert von pure desmond mit ihrem gefeierten letzten Programm „Audrey“ im Staatstheater Karlsruhe.Zu diesen inneren Bildern gesellen sich nun äußere dazu – von dunklen Gewölben, Militärmaschinen oder abgelegenen Berghotels, wo sich das kriminelle Jet-Set ein Stelldichein gibt. Denn in solchen atmosphärischen Kulissen sind zu den Live- Performances kleine Filme entstanden, die nun auf dem eigenen YouTube-Kanal von pure desmond zu sehen sind

Diesmal liegt der Traum bei uns | 9. April, TCB Aufzeichnungen Mit This Time The Dream’s On Us, einem wunderbaren Pianisten Yuri Storione bringt einen hochgradig Versierten zusammen Line-up des eleganten Schweizer Bassisten Dominik Schürmann und der renommierte spanische Schlagzeuger Jorge Rossy. Auf den ersten Blick ein Jazz-Piano-Trio-Album, das seinen Platz einnimmt inspiriert von einer amerikanischen Songbook-Melodie von 1941 klingt nicht allzu ungewöhnlich. Aber graben Sie unter der Oberfläche und Sie werden eine Liste von 12 finden Songs – darunter 10 originale „Standards“ – die sich lohnen Hommage an die Großen, die zuvor kamen, während zeigt die modernen Sensibilitäten der Musiker beteiligt. Auch das ist keineswegs ein Alleingang, noch jung Pianist engagiert eine All-Star-Band: die drei Musiker gemeinsam beitragen, von der gleichen Abrechnung des Projekts zum kreativen Zusammenspiel und sensibel Begleitung. Abgesehen von dem „anderen“ Standard auf dem Album – Ruby My Dear von Thelonious Monk – gibt es Kompositionsaufgaben gehandhabt von Storione und Schürmann, deren wunderschöne Rahmen den Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Erfindungen bilden Soli von jedem Spieler. Jorge Rossy zeigt wie immer, warum er als einer der besten Schlagzeuger seiner Generation bekannt ist: reaktionsschnell, erfinderisch, äußerst sensibel, dessen bloße Anwesenheit den anderen zu organisieren und zu unterstützen scheint Musiker. Am Bass zeigt sich Dominik Schürmann als absoluter Teamplayer, bevor er ins Rampenlicht abdriftet für mehrere Features, nicht zuletzt für die gefühlvolle Ballade Iberica oder die rasante Happy Hour. Die Arbeit dieser beiden etablierten Rhythmusgruppenspieler sorgt nicht nur für Momente von swingender Schönheit durchgehend, sondern auch die Unterstützung und Ermutigung für Yuri Storiones pianistische Überschwänglichkeit, sich voll zu entfalten und Blüte. Mit 27 Jahren mag Storione als Newcomer in der europäischen Szene gelten, aber damit gehört er ihm schon Mit seinem dritten Album zeigt er eine Erfahrung, die über sein Alter hinausgeht, während sein selbst geschriebener Song Viva Bud Powell! gibt vielleicht der beste Einblick in seine musikalische Reise und seinen Geist. „This Time The Dream’s On Us“ verwandelt scheinbar klassisches Material in ein Album voller Tiefe und Überraschung erweist sich als spannendes Hörerlebnis für Fans der Jazz-Tradition.

Youtube Videos von PURE DESMOND:

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