Rainer Schallenberg
Rainer Schallenberg1. Vorsitzender
Seit 2020 führt er als Nachfolger von Michael Werner die Geschäfte in Hauptverantwortung
Benny Düring
Benny DüringStellvertretender Vorsitzender
Verantwortlich für Webgestaltung und Medienkommunikation
Peter Maul
Peter Maul
Schriftführer

EINE KLEINE CLUBCHRONIK

1982-2009

Am 6. Juli 1982 gründeten 29 Musiker und Fans einen Club, von dem sie damals nicht
glaubten, dass er jemals ein Vierteljahrhundert-Jubiläum würde feiern köruren. Unter ihnen:
Heiner Beringmeier, Toto Blanke, Benny Düring, Klaus Hartmann, Ulrike Klas, Lothar
Pohlschmidt,Herbert und Rainer Schallenberg, Ralf Schalk, Renate Schubert und Michael
Werner. Heute zählt der Jazz-Club, auch das hätte niemand 1982 erwartet, rund 120
Mitglieder.

Die erste Veranstaltung fand am 1.September 1982 statt, als große Session der einheimi-
schen Szene. Die erste Großveranstaltung ging schon am 18. November über die Bühne, eine
Jazz-Nacht in und mit der Paderhalle (u.a. mit dem Duo Toto Blanke / Rudolf Dasek, Ralf
Schalks Mere Music, den Paddi-lazzern und dem Trio von Benny Düring).

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der PaderHalle dauert also auch schon fast ein
Vierteljahrhundert. Sie fand ihre feste, bleibende Form 1985: zunächst mit dem ersten
Paderborner Jazz Band Ball am 5. Februar, gefolgt vom ersten Jazz Weekend am 1. Juni
1985. Je 25 Bälle und Weekends hat es bis zum Sommer 2009 gegeben.

Von 1999 bis 2007 bestand eine feste Kooperation mit dem Festival Musica Sacra. Mit dem
Kukuramt der Stadt Paderborn arbeitet der Jazz-Club seit 1985 von Fall zu Fall zusammen.

ln den 27 Jabren seit seiner Gründung hatte der Club wechselnde, z.T.heute nicht mehr
existierende Standorte:

September 1982 – Sommer 1986: das Treibhaus, Detmolder Straße / Ecke
Nordstraße
Es folgte bis Ende November 1986 das damalige HOT am Maspernplatz.
Dezember 1986 – Sommer 1988: Das Stattheater, bald in U-Bahnhof umbenannt,
Weberberg / Ecke Marienstraße.
Im September 1988 wurde die neue Kulturwerkstatt an der Bahnhofstr. 64 das
bleibende Domizil des Clubs. Er gehört zu den Vereinen der ersten Stunde, die dort
ihre Heimstatt fanden, und die Paddi-Iazzer und Mere Music spielten gleich am
Eröffnungstage am 3. September auf, nachdem der Club schon im November und
Dezember zuvor als “Probelauf” zwei größere Konzerte in der Cafeteria
veranstaltet hatte.

Von 1982 bis 2009 hat der Club annähernd 490 Konzerte veranstaltet, die oben erwähnten
Kooperationen mitgerechnet, von der Amateursession über die erfolgreiche Reihe “Jazz aus
Paderborn” bis zum Stargastspiel.

Der Jazz-Club war und ist bemüht, alle Stile und alle Möglichkeiten des Jazz und des Blues
mit seinen Konzerten zu dokumentieren. Die folgende Auswahlliste von Musikern, die der
Club nach Paderborn geholt hat, soll (nach lnstrumenten geordnet) eine kleine Übersicht über
die Vielfalt seines Programms vermitteln – und über die Prominenz, die bei ihm schon zu
Gast war

Trompete:
Benny Bailey, Uli Beckerhoff, Hany Beckett, Gustavo Bergalli, Randy Brecker, Till Brönner,
Harry “Sweets” Edison, Terumasa Hino, Jarmo Hoogendijk, Oscar Klein, John Marshall, Joe
Newman, Valery Ponomarev, Herb Robertson, Claudio Roditi, Lew Soloff, Tomasz Stanko,
Eric Vloeimans, Warren Vache

Posaune:
Dan Barrett, Lou Blackbourn, Hermann Breuer, Gene “Mighty Flea” Conners, Marty Cook,
Johannes Herrlich, Ed Kröger, Eje Thelin, Jiggs Whigham, Roy Williams, Nils Wogram

Klarinette:
Pete Allen, Reimer von Essen, Michael Heitzler, Claudio Puntin, Perry Robinson, Gebhard
Ullmann, Engelbert Wrobel

Altsaxophon:
Tim Berne, Carolyn Breuer, Sonny Fortune, Herb Geller, ,”Captain” John Handy, Lee Konitz,
Emil Mangelsdorff, Charlie Mariano, Hugo Read, Bud Shank, Jim Snidero, James Spaulding

Tenorsaxophon:
Don Braden, Vladimir Chekasin, Pete Christlieb, Arnett Cobb, Wolfgang Engstfeld, Sigi
Finkel, Dick de Graaf, Ben van den Dungen, Johannes Enders, Scott Hamilton, Red
Holloway, Plas Johnson, Olaf Kübler, Tony Lakatos, Urs Leimgruber, Boris van der Lek, Bob
Malach, Danny Moss, Matthias Nadolny, Jim Pepper, Houston Person, Ferdinand Povel,
Joshua Redman, Harry Sokal, Lew Tabackin, Bennie Wallace, Peter Weniger

Baritonsaxophon: Ronnie Cuber, Thomas Zoller

Piano:
Joanne Brackeen, Rob van Bavei, Rob van den Broeck, Henri Chaix, Don Friedman, Rein de
Graaff, Art Hodes, Jasper van’t Hoff, Klaus lgnatzek, Simon Nabatov, Bernhard Pichl, Claus
Raible, Red Richards, Tim Richards, Karel Ruzicka, Martin Sasse, Michael J. Stevens, Ralph
Sutton, Emil Viklicky, Mal Waldron, Kenny’Wemer, Frank Wunsch

Gilarre:
John Abercrombie, Alemao, Toto Blanke, Rudolf Dasek, Tal Farlow, Marty Grosz, Barney
Kessel, Peter O’Mara, Brad Shepik, Paul Shigihara, Russ Spiegel, Attila Zoller

Kontrabass:
Danton Boller, Manfred Bründl, Joe Fonda, John Goldsby, “Gully” Gudmundsson, Rudi Engel,
Dieter Ilg, Arthur Kell, “Rocky” Knauer, Truck Parham, Gunnar Plümer, Ed Schuller, Thomas
Stabenow, Tim Wells, Jimmy Woode, Martin Zenker

Drums:
Thomas Alkier, Charly Antolini, Jeff Boudreaux, Jimmy Cobb, Pierre Courbois, Billy Elgan,
Jeff Hamilton, Billy Hart, Rick Hollander, Eric Ineke, Heinrich Köbberling, Mel Lewis,
Dennis Mackrel, Tony Mann, Butch Miles, Alvin Queen, Tom Rainey, Trevor Richards,
Jochen Rückert, Joe Smith, Ed Thigpen, Peter Weiss, Pete York, Torsten Zwingenberger

Gesang:
Masha Bijlsma, Romy Cameron, Silvia Droste, Gabriele Hasler, Maria Joao, Leah Kline,
Susanne Menzel, Annette Neuffer, Mariette Radtke, Cdcile Vemy

Vibraphon:
Stefan Bauer, Lionel Hampton, Wolfgang Lackerschmid, Florian Poser

Harnmondorgel: Mathias Bätzel, Barbara Dennerlein, Jean-Yves Jung, Maggy Scott

Und:
WDR Big Band, Kölner Saxofon Mafia, aus New Orleans Astral Project und Dejan’s Young
Olympia Brass Band, Kol Simcha (World Quintet), Barrelhouse Jazzband und …und …

Blues, Boogie, R&B:
Carey Bell, B. B. & the Blues Shacks, Blues Company, Boogie Connection, Angela Brown,
Aron Burton, Jeannie Carroll, John CephaslPhil Wiggins, Clifton Chenier, Jr., Keith Dunn,
Sydney Ellis, Janice Harrington, Johnny Heartsman, Holmes Brothers, Doug Jay, Big Jack
Johnson, Paul Lamb, Little Willie Littlefield, Louisiana Red, Kellie Rucker, Katie Webster,
Axel Zwingenberger